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  • Wikipedia-Artikel des Tages
    Die Artikel des Tages der deutschsprachigen Wikipedia

    • Asiatische Tigermücke (11. März 2010)
      Aedes (Stegomyia) albopictus

      Die Asiatische Tigermücke (Aedes (Stegomyia) albopictus) ist eine ursprünglich in den südostasiatischen Tropen und Subtropen beheimatete Stechmückenart, die als Überträger von Krankheiten wie Chikungunya und Dengue-Fieber für den Menschen bedeutsam ist. In den letzten Jahrzehnten ist diese Art weltweit durch Warentransporte und Reisetätigkeiten verschleppt worden und verbreitet sich seit den 1990er Jahren auch in Europa. Unterstützt wird diese Ausbreitung durch ihre enge Vergesellschaftung mit dem Menschen und ihre große Anpassungsfähigkeit. Auch die globale Erwärmung erschließt der Asiatischen Tigermücke wohl weitere Siedlungsgebiete. Die Asiatische Tigermücke ist eine zwischen 2 und 10 mm große, auffällig schwarz-weiß gemusterte Stechmücke. Die Schwankung in der Körpergröße der erwachsenen Tiere wird durch Unterschiede in der Dichte der Larven und dem Nahrungsangebot in den Larvalgewässern hervorgerufen. Da diese Umstände nur selten optimal sind, ist die Körpergröße meistens deutlich kleiner als 10 mm.

      Auszug aus dem gleichnamigen Originalartikel (Autorenliste). Lizenz: GFDL.
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    • Deutsche Bank (10. März 2010)
      Deutsche Bank Logo

      Die Deutsche Bank ist das nach Bilanzsumme und Mitarbeiterzahl größte Kreditinstitut Deutschlands. Das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main ist als Universalbank tätig und betreibt bedeutende Niederlassungen in London, New York City, Singapur und Sydney. Sie gilt mit einem Marktanteil von 21 Prozent als größter Devisenhändler der Welt. Besondere Stärken hat die Bank als Investmentbank mit der Emission von Aktien, Anleihen und Zertifikaten. Im Bereich der Kapitalanlagegesellschaften hat sie mit ihrer Tochtergesellschaft DWS Investments einen Marktanteil von über 20 Prozent in Deutschland. Im deutschen Privatkundengeschäft hat sie jedoch einen Marktanteil von lediglich etwa 6 Prozent (2007). Das Verfahren zur Gründung war von Handelsminister Itzenplitz und dem wohlwollenden preußischen Ministerpräsident Otto von Bismarck vorangetrieben worden. Am 10. März 1870 wurde durch Erlass des Königs von Preußen Wilhelm I. das Gründungsstatut der Deutschen Bank genehmigt.

      Auszug aus dem gleichnamigen Originalartikel (Autorenliste). Lizenz: GFDL.
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    • Drei Zinnen (9. März 2010)
      Gipfel der Kleinen Zinne im Nebel, von der Nordostkante („Dibonakante“) der Großen Zinne gesehen

      Die Drei Zinnen (italienisch: Tre Cime di Lavaredo) sind ein markanter Gebirgsstock in den Sextener Dolomiten an der Grenze zwischen den italienischen Provinzen Belluno im Süden und Südtirol im Norden. Die höchste Erhebung der Gruppe ist die 2999 Meter hohe Große Zinne. Sie steht zwischen den beiden anderen Gipfeln, der Westlichen Zinne mit 2973 Metern und der Kleinen Zinne mit 2857 Metern. Neben diesen markanten Felstürmen zählen noch mehrere weitere Gipfelpunkte zum Massiv. Seit der Erstbesteigung der Großen Zinne im Jahr 1869 zählen die Drei Zinnen bei Kletterern zu den begehrtesten Gipfelzielen der Alpen. Sie sind durch zahlreiche Routen aller Schwierigkeitsgrade erschlossen und wurden so zu einem Zentrum des alpinen Kletterns, wo viele wichtige Entwicklungen in der Geschichte dieses Sports ihren Ausgang nahmen. Die Ansicht der steilen Nordwände gehört zu den bekanntesten Landschaftsbildern der Alpen und gilt als Wahrzeichen der Dolomiten. Während des Gebirgskriegs im Ersten Weltkrieg waren die Drei Zinnen und ihre Umgebung als Teil der Front zwischen Italien und Österreich-Ungarn heftig umkämpft.

      Auszug aus dem gleichnamigen Originalartikel (Autorenliste). Lizenz: GFDL.
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    • Wikingerzeit auf den Färöern (8. März 2010)
      Trondur i Gotu, der letzte Wikingerhäuptling der Färöer auf einer Zeichnung von 1904

      Die Wikingerzeit auf den Färöern dauerte von der Landnahme durch Grímur Kamban um 825 bis zum Jahr 1035, in dem Tróndur í Gøtu, der letzte Wikingerhäuptling auf dem Färöer-Archipel, starb. Im selben Jahr übernahm Leivur Øssursson die Macht. Um 900 gründeten die Stämme das Altthing, eines der ältesten, heute noch existierenden Parlamente der Welt. Der größte historische Bruch der Wikingerzeit war die Christianisierung der Färöer durch Sigmundur Brestisson ab 999, die deren Ende und das Ende der Färöer als freie Siedlerrepublik einläutete. Sehr viele Dokumente aus dieser Zeit sind bei verschiedenen Verwüstungen von Bibliotheken und Archiven verloren gegangen. Die wichtigste Quelle stellt die Färingersaga in Kombination mit weiteren Quellen dar, die die dortigen Erzählungen stützen und eine Datierung erlauben.

      Auszug aus dem gleichnamigen Originalartikel (Autorenliste). Lizenz: GFDL.
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